PET Positronen-Emissions-Tomografie
Die Positronen-Emissions-Tomografie, kurz PET, ist ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt und die Stoffwechselaktivität von Organen und Geweben darstellt.
Sie verwendet dazu bestimmte radioaktiv markierte Substanzen (Radiopharmakon), die dem Patienten vor der Untersuchung gespritzt werden. Diese Substanzen reichern sich an den besonders stoffwechselaktiven Stellen im Körper an. Mit einer Spezialkamera wird diese Strahlung im Organismus gemessen und in ein dreidimensionales Bild umgerechnet. Hierbei wird gegenüber anderen nuklearmedizinischen Verfahren eine etwa 100-fach höhere Empfindlichkeit und Ortsauflösung erreicht. Die benötigte Menge an Radioaktivität ist dabei sehr gering, das Verfahren ist praktisch nebenwirkungsfrei.
Das bedeutendste Einsatzgebiet der PET ist die Krebsdiagnostik. Jedoch auch für die Neurologie und die Kardiologie liefert sie interessante Ergebnisse.

